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Wasserversorgung: Leitungen verlegen, Rohre anbringen, sanitäre Anlagen installieren

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Von den Wasseranschlüssen über die Erwärmung durch den Boiler oder Durchlauferhitzer bis hin zum Ausfluss durch die Abwasserrohre nimmt das Wasser einen langen Weg durchs Haus. Heimwerker können sich vor allem bei der Installation von Sanitärobjekten einbringen, während Rohre und Leitungen besser von einem Fachmann verlegt werden sollten.

Die Zuleitungsrohre für Frischwasser, die Wasserverteilung im Haus und nicht zuletzt die Entsorgung des Abwassers sind zentrale Elemente einer funktionierenden Wasserversorgung. Bei vielem können Heimwerker selbst aktiv werden, sofern sie eine ordentliche Portion handwerklichen Geschicks mitbringen. Dazu gehört beispielsweise die Installation von Sanitäranlagen wie einer Wanne oder der Austausch eines alten WCs. 

Warmwasseraufbereitung

Dass beim Duschen oder Abwaschen warmes Wasser aus der Leitung sprudelt, ist heute selbstverständlich. Um diese angenehmen Temperaturen herzustellen, gibt es verschiedene Techniken der Warmwasseraufbereitung. In viele Haushalten wird das Wasser über Durchlauferhitzer erwärmt, in anderen sorgt ein Wasserboiler dafür, dass das Wasser warm aus der Leitung kommt. Beide Techniken haben Vor- und Nachteile.

Sanitärinstallation im Bad

Eine Wasserleitung allein bietet noch keinen praktischen Nutzen. Erst müssen Bad, Küche und WC mit den entsprechen Armaturen und sanitären Anlagen ausgestattet werden. Badewanne, Waschbecken und Duschkabinen können geübte Heimwerker auch selbst montieren. Auch der Austausch des WCs ist mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung von bauen.de kein Problem.

Bei der Auswahl der Badarmaturen gilt es, sowohl die Warmwasseraufbereitung, als auch die verbaute Wärmeregelungstechnik genauer zu betrachten: Je nach Warmwasseranschluss müssen Hobbyhandwerker entweder Hoch- oder Niederdruckarmaturen verbauen und je nach Technik wird die Warmwasserzufuhr über die Armaturen unterschiedlich geregelt. Einhebelmischer und Thermostatarmaturen sind wassersparender als Mischbatterien, wobei letztere wesentlich komfortabler zu bedienen sind. Alle Varianten gibt es in der Aufputz- und Unterputzausführung.

Abwasser aus dem Haus leiten: Rohre und Abflüsse

Wasser, das über Leitungen und Armaturen ins Haus geleitet und dort verbraucht wird, muss seinen Weg als Abwasser auch wieder nach draußen finden. Abwasserrohre werden im Rahmen des Hausbaus zwar in der Regel von einem Fachmann verlegt. Fortgeschrittene Heimwerker können sich auch selbst an das Projekt wagen, müssen sich dafür aber einiges an Fachwissen aneignen. Unsere Anleitung erklärt, wie sie vorgehen müssen.

Haare oder Essensreste können die Abflüsse in Küche und Bad schnell verstopfen. Spätestens wenn sich das Wasser beim Duschen bis zu den Knöcheln rückstaut, sollten Hausbesitzer aktiv werden. Je nach Verstopfungsgrad können sie auf verschiedene Reinigungsmethoden zurückgreifen, angefangen bei der Druckreinigung mithilfe einer Saugglocke, über chemische Reinigungsmittel, bis hin zur manuellen Siphonreinigung.

Wasserversorgung im Garten: Wasser sparen und Leitungen instand halten

Nicht nur die Bewohner im Haus müssen mit Wasser versorgt werden. Auch für allerlei Gewächse im Garten sollte die Wasserzufuhr sichergestellt sein, denn sonst verdorren Beete und Rasen bei heißen Temperaturen schnell. Wer Wasser sparen will, schafft sich einen Gartenwasserzähler an, denn damit kann bei den kommunalen Abwassergebühren gespart werden. Gar nicht anzapfen müssen Hobbygärtner die Wasserleitung im Garten, wenn sie einen Brunnen oder Zisterne bauen und dort Regenwasser sammeln.

Vor allem bei weitläufigeren Gärten empfiehlt es sich, eine Kaltwasserleitung zu verlegen. So können Hobbygärtner über eine Standleitung mit mehreren Zapfstellen auch bequem in die hintersten Ecken des Gartens vordringen. Beim Verlegen und der Installation einer solchen Kaltwasserleitung Helfen komplette Kaltwasser-Sets inklusive Kupplungen, Winkel und Anschlussverschraubungen.

Außenwasserleitungen sollten im Winter auf jeden Fall vom Wasser genommen werden, denn sonst drohen Frostschäden aufgrund des gefrierenden Wassers. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Rohrbruch.